Leistungen
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Die fünf Bereiche
Fugenlose Oberflächen
Eine fugenlose Oberfläche ist kein Anstrich, sondern ein Aufbau. Auf den vorbereiteten Untergrund kommen mehrere dünne Lagen mineralischer Spachtelmasse, jede einzeln getrocknet, geschliffen und verdichtet. Am Ende steht eine Fläche ohne Naht, ohne Silikonfuge und ohne die Kante, an der sich sonst Schmutz sammelt.
Im Bad ersetzt das die Fliese. Wände, Duschnische und Boden gehen ineinander über, versiegelt und wasserfest. In Wohnräumen wirkt derselbe Aufbau ruhiger als jede Tapete, weil das Licht über eine durchgehende Fläche läuft.
Wir arbeiten mit Beton-Cire, Kalkspachtel und mineralischen Feinputzen. Welche Technik passt, entscheidet der Untergrund und die Beanspruchung, nicht der Katalog. Bei der Besichtigung prüfen wir Feuchte, Ebenheit und Haftung, bevor wir eine Aussage zum Aufbau treffen.
Tapeten & Wanddesign
An der Tapete sieht man das Handwerk an zwei Stellen: an der Naht und am Muster. Beide verzeihen nichts. Wir stoßen die Bahnen auf Kante statt sie zu überlappen, setzen den Rapport über die ganze Wand durch und richten den ersten Stoß so aus, dass der letzte nicht in einer Ecke endet, in der er auffällt.
Verarbeitet werden Vlies- und Papiertapeten, Textil- und Metalloptiken, digital gedruckte Motive nach Maß sowie Struktur- und Effekttapeten. Bei großen Motiven nehmen wir die Wand vorher auf und lassen den Druck auf das gemessene Maß anlegen, damit nichts an der Decke abgeschnitten wird.
Der Untergrund entscheidet über das Ergebnis. Alte Raufaser, Risse und saugende Stellen werden vorbereitet, nicht überklebt.
Maler- & Lackierarbeiten
Das tägliche Geschäft und die Grundlage von allem anderen. Innen streichen wir Wände und Decken, außen Fassaden, Holz und Metall. Dazu gehört, was vorher kommt: abkleben, abdecken, Risse öffnen und schließen, grundieren und den Untergrund so herrichten, dass die Farbe hält.
Lackiert wird von Hand oder gespritzt, je nach Bauteil. Türen, Zargen, Fensterrahmen, Heizkörper und Geländer bekommen einen Aufbau aus Grund- und Deckanstrich. Beim Spritzen wird der Raum vorher vollständig abgeschottet.
Innen setzen wir auf emissionsarme Farben, außen auf Systeme, die zum bestehenden Aufbau passen. Ein Silikonharzanstrich auf einer Fassade, die diffusionsoffen bleiben muss, richtet mehr Schaden an als er nützt.
Raumgestaltung & Trockenbau
Wenn der Grundriss nicht mehr passt, muss nicht gleich gemauert werden. Mit Ständerwerk und Beplankung lassen sich Wände versetzen, Nischen bauen, Vorsatzschalen für Leitungen setzen und Räume teilen, ohne die Statik anzufassen.
Abgehängte Decken tun mehr als eine Rohdecke zu verstecken. In ihnen laufen Leitungen, sitzen Spots und entsteht die Voute für indirektes Licht, das den Raum größer wirken lässt als jede Deckenlampe. Wo es auf Ruhe ankommt, kommt eine Dämmlage dazu.
Wir bauen das Ständerwerk, beplanken, verspachteln bis Qualitätsstufe Q4 und übergeben eine Fläche, die anschließend gestrichen oder gespachtelt werden kann, ohne dass die Stöße im Streiflicht zu sehen sind.
Bodenbeläge
Ein Bodenbelag ist so gut wie der Untergrund darunter. Deshalb steht am Anfang die Prüfung: Ist der Estrich trocken, eben und fest genug? Gemessen wird die Restfeuchte, nicht geschätzt. Erst danach wird gespachtelt, grundiert und verlegt.
Verlegt werden Parkett und Landhausdielen, Designbeläge und Vinyl, Linoleum, Kork und Teppich. Bei Fußbodenheizung achten wir auf den Wärmedurchlasswiderstand des Aufbaus, sonst heizt die Anlage gegen den Belag an.
Sockelleisten, Übergangsprofile und der saubere Anschluss an Türzargen gehören dazu. Vorhandenes Parkett lässt sich oft schleifen und neu versiegeln, statt es herauszureißen.
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